Haus der Frauen in Baden eröffnet

Haus der Frauen BadenDie Stadtgemeinde Baden stellt das ehemalige Kurheim Johannesbad dem Verein menschen.leben für die Betreuung von geflüchteten Frauen und Kindern zur Verfügung.

 

 

 

In der ehemaligen Kurpension finden schutzsuchende, allein reisende Frauen bzw. Frauen mit Kindern Platz.Das Projekt bietet Asylwerberinnen und deren Kindern im laufenden Asylverfahren einen sicheren und betreuten Wohnort, an dem sie zur Ruhe kommen und auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten können. Am 26. August sind die ersten Bewohnerinnen eingetroffen, in den nächsten Wochen werden die 48 Plätze sukzessive belegt. Je nach Bedarf können im Haus mit Stock- und Gitterbetten bis zu 70 Asylwerberinnen mit ihren Kindern Unterkunft finden.

Die Frauen und Kinder erhalten nicht nur Unterkunft und Verpflegung sondern auch zahlreiche Hilfestellungen im Alltag. Das ausschließlich weibliche Betreuerteam des Vereins menschen.leben hilft bei der Orientierung vor Ort, bei Behördenwegen, Arztbesuchen, bei der Vermittlung von Deutschkursen, Lernangeboten, Therapien etc. und ist rund um die Uhr für die Frauen erreichbar. Die zentrale Lage des betreuten Wohnprojektes bietet zahlreiche Möglichkeiten für soziale Integration und für Kontakte mit der Bevölkerung, wie Lernhilfe, Freizeitangebote u.v.m.

Haus der Frauen Baden 2

Die ersten Bewohnerinnen mit Projektleiterin Karin Esberger (Verein menschen.leben), Vizebürgermeisterin Helga Krismer, GR Peter Ramberger und Jörg Trobolowitsch (Verein menschen.leben) (v.l.) © 2015psb/sk

Für den Integrationsbeauftragten der Stadtgemeinde, GR Peter Ramberger ist wichtig, dass der Kontakt zwischen Flüchtlingen und einheimischer Bevölkerung ermöglicht wird, um die Integration zu verbessern: „Der Kontakt zu den Badenerinnen und Badenern wird in weiterer Folge darüber entscheiden, wie gut die Integration voranschreitet. Jeder kann sich engagieren und einen Beitrag dazu leisten, damit diese Menschen ihr volles Potenzial entfalten können“, so Gemeinderat Ramberger, der alle Interessierten einlädt, sich auf www.badenzeigtherz.at für das Buddy-Projekt anzumelden und bei diversen Aktionen mitzuhelfen. Freiwillige Helfer werden insbesondere für die Kinderbetreuung, Lernhilfe und für die Begleitung im Alltag (Einkaufen, Freizeit etc.) benötigt.

Finanziert wird das Projekt vom Land NÖ im Rahmen der Grundversorgung Niederösterreich und mit Unterstützung der Stadtgemeinde Baden, die das Objekt unentgeltlich zur Verfügung stellt. „Wir halten es für besonders wichtig, in der gegenwärtigen Ausnahmesituation mit neuen Unterkünften zu helfen und wir sind froh, mit der Stadtgemeinde Baden einen Partner zu haben, der dies auch unkompliziert ermöglicht“, sagt menschen.leben-Geschäftsführer  Klaus Neumann. In  Karin Esberger hat der Verein eine kompetente Leiterin des Hauses gefunden, die bereits in anderen menschen.leben-Wohnprojekten als  Projektleiterin Erfahrungen sammeln konnte.

Danke für die Spenden!

Die Hilfsbereitschaft für das neue Haus der Frauen in Baden ist gigantisch! In nur wenigen Tagen wurden so viele Sachspenden abgegeben, sodass wir schon jetzt kaum mehr Lagerkapazitäten haben. Auch um eine sinnvolle Spendenverwendung sicherzustellen, bitten wie Sie, zurzeit keine Sachspenden mehr vorbeizubringen. Wir bedanken uns sehr herzlich für alle Spenden und für alle Angebote!!!

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