Mobile Jugendarbeit

 

Inhalt

  1. Aktuelles
  2. Philosophie
  3. Unsere Aufgaben
  4. Die KlientInnen
  5. Das Team
  6. Fördergeber/Sponsoren
  7. Kontakt
  8. Standorte/Unterkunft
  9. Links
  10. Praktikum

Aktuelles


Philosophie

Mobile Jugendarbeit…

…ist aufsuchende Jugendberatung.
…akzeptiert, dass junge Menschen über Art und Umfang des Kontakts entscheiden.
…kann ohne Voraussetzungen von jungen Menschen in Anspruch genommen werden.
…baut auf Vertrauensverhältnissen zu jungen Menschen auf.
…orientiert sich an den Bedürfnissen junger Menschen.
…knüpft direkt an der Lebenswelt der Jugendlichen an.
…ist für alle Anliegen junger Menschen und deren Bezugspersonen offen.
…verbessert die Lebenssituation junger Menschen nachhaltig und fördert sie in ihrer   Entwicklung.
…ist niederschwellig und überbrückt Hürden, die einer Inanspruchnahme hilfreicher Angebote im Weg stehen.

 

 

 

 

 

DSA Mario David
Einrichtungsleiter Mobile Jugendarbeit

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Unsere Aufgaben

Die Mobile Jugendarbeit [Bezirk] Baden begann 2005 als Streetworkprojekt. Die aufsuchende Arbeit, Jugendliche also dort abzuholen, wo sie sich meist in Cliquen aufhalten, wurde allerdings über die letzten Jahre nur zu einem Aspekt der vielschichtigen Arbeit. Die Mobile Jugendarbeit [Bezirk] Baden bietet mittlerweile Jobcoaching, Eventmanagment, Beziehungstraining, Sportprojekte, Workshops und vieles mehr an. Selbstverständlich beratet, unterstützt und begleitet das Expertenteam der Mobilen Jugendarbeit Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, doch die Arbeit hat auch eine starke, positive Schiene und motiviert junge Erwachsene in ihren Gemeinden selbst aktiv zu werden und etwas auf die Beine zu stellen.

So entstanden in den letzten sechs Jahren mehrere Projekte, wie zum Beispiel die Substation in der HalleB, die bis zu 550 Jugendliche anzog, oder auch das BAK! – Projekt, welches Jugendliche einlädt bei sozialen Institutionen für ein paar Stunden mitzuarbeiten – als Gegenleistung werden die jungen Erwachsenen durch Gutscheine entlohnt, die durch diverse Sponsoren zur Verfügung gestellt werden. Unter anderem konnten eine Pizzeria, ein Kino und ein Friseurshop dafür gewonnen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Als Anlaufstelle in der Stadt Baden dient der großteils von Jugendlichen gestaltete Jugendtreff. Dort kann man nach Belieben Wuzeln, Billard spielen, gemeinsam Kochen, DVDs schauen, Musik hören oder einfach plaudern.

Mittlerweile hat sich die Etablierung der Einrichtung im ganzen Bezirk herumgesprochen und dadurch ist eine Zusammenarbeit in mehreren Partnergemeinden entstanden: In Ebreichsdorf, Pottendorf und Sollenau wurden eigene Anlaufstellen der Mobilen Jugendarbeit errichtet. Auch dort erfreuen sich die Jugendlichen über das breite Angebot und die Hilfsbereitschaft der MitarbeiterInnen, die den jungen Erwachsenen immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Die KlientInnen

„Ich war mir nicht so richtig sicher, ob ich den Jugendarbeitern trauen kann. Sie sagten mir aber, alles was ich erzähle, sagen sie niemand anderem weiter. Auch nicht der Polizei, oder so. Lisi, eine der Jugendarbeiterinnen, ist ganz in Ordnung. Sie unternahm viel mit mir und anderen Mädchen. Wir trafen uns einmal die Woche. Irgendwann vertraute ich mir ihr an. Sie ging mit mir zusammen zum Jugendamt.

Alleine hätte ich das nie gemacht. Die halfen mir weiter. Ich bekam einen Platz beim Betreuten Wohnen. Ich lernte dort viel. Kochen, Wäsche waschen, aufräumen, putzen und mir mein Geld einzuteilen. Mit einer Betreuerin von dort ging ich auch zur Drogenberatungsstelle. Ich hatte viel zu viel gekifft.“

Anna (Name geändert)

„Als ich Mario von den Jugendarbeitern kennen lernte, hing ich den ganzen Tag in der Wohnung herum. Ich hatte keinen Schulabschluss. Ich kam vor etwa drei Jahren mit meiner Familie aus einem Kriegsgebiet nach Österreich. Nachdem ich die Schule nicht geschafft hatte, fing ich mit kleinen Gaunerein an. Schließlich kam es zu Anzeigen, einer Gerichtsverhandlung und einer Bewährungsstrafe.

Mario klopfte eines Tages an unsere Haustür. Ich kannte ihn vom sehen. Er und die anderen JugendarbeiterInnen waren schon einige Male in unserem Gemeindebau am Spielplatz gewesen. Wir redeten lange und er vermittelte mir einige Wochen später einen Platz in einem einjährigen Arbeitsprojekt. Er traf sich einmal wöchentlich mit mir und erklärte mir wie die Menschen in Österreich leben. Ganz verstehen tu’ ich die meisten Österreicher noch immer nicht, aber ich habe den Kurs durchgezogen und mache gerade den Hauptschulabschluss nach. Immer wieder werde ich rückfällig und mache Unsinn. Dann gehe ich auch zu den anderen SozialarbeiterInnen und rede mit ihnen. Bis jetzt konnte ich alles immer wieder gut machen. Ich bin hin und her gerissen zwischen zwei Welten, doch ich möchte den richtigen Weg gehen und eine Lehre machen, vielleicht sogar eines Tages eine Wohnung und Familie haben.“

Ali (Name geändert)

Direkte Zielgruppe der Mobilen Jugendarbeit sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zwölf und 23 Jahren im öffentlichen Raum, welche bestehende Unterstützungs- und Beratungsangebote nicht annehmen oder von diesen nicht erreicht werden. Auf sie geht die Mobile Jugendarbeit aktiv zu. Um die Lebenssituation der direkten Zielgruppe nachhaltig zu verbessern, wendet sich die Mobile Jugendarbeit auch an Personen und Institutionen, welche auf die Lebenswelt der Jugendlichen Einfluss nehmen. Zu dieser indirekten Zielgruppe zählen unter anderem:

  •  Politisch Verantwortliche
  •  Jugendwohlfahrt
  •  Soziale Institutionen
  •  AnrainerInnen
  •  Eltern und Angehörige
  •  Jugendorganisationen (Vereine, Verbände)
  •  Schulen
  •  Exekutive
  •  Medien

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Das Team

Bei der Auswahl der JugendarbeiterInnen wurde sehr großer Wert auf fachliche Qualifikation, Erfahrung in der Arbeit mit jungen Erwachsenen und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Kontaktfreude und Authentizität gelegt – nach dem Grundsatz: „Erziehung bedeutet Vorleben, alles andere ist höchstens Dressur“ (Oswald Bumke).

Mario David
Diplomierter Sozialarbeiter
Fachlicher Einrichtungsleiter

 

 

 

DSA Viki Z.
Jugendarbeiterin

 

 

 

 Mag. (FH) i.A. Maria W.
Jugendarbeiterin

 

 

 

 

DSA Andreas C.
Jugendarbeiter

 

 

 

muamer

DSA Muamer D.
Jugendarbeiter

 

 

 

 

Mag. Tamara S.
Stv. Einrichtungsleiterin

 

 

 

Le Binh Thin, Bachelor of Arts
Reinigung und Instandhaltung

 

 

 

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Fördergeber/Sponsoren

Als private Einrichtung mit gemeinnütziger Zielsetzung ist die Mobile Jugendarbeit auf die Unterstützung von Land und Gemeinden angewiesen. Außerdem wird die Jugendprojekte durch Kooperationen mit Privatpersonen, Vereinen oder Wirtschaftstreibenden unterstützt.

Das Team der Mobilen Jugendarbeit bedankt sich daher im Namen der Jugendlichen bei all jenen, die in den letzten Jahren das Bestehen der Einrichtung, als auch Projekte und ähnliche Initiativen möglich gemacht haben.

logo_noe_60NÖ Landesregierung
Jugendreferat, Jugendwohlfahrt

 

 

Stadtgemeinde Baden

 

 

Stadtgemeinde Ebreichsdorf

 

 

Marktgemeinde Pottendorf

 

 

Marktgemeinde Sollenau

 

 

Kiwanis Club Baden

 

 Hypo NOE Gruppe

 

 

 Generali Gruppe

 

 

rotaryclub-baden_logo Rotary Club Baden

 

 

magoo

 Magoo-Events

 

 

 

Rewe_Logo

Rewe-Group
Intersport Eybl

 

 

Glore

 

 

Jack Wolfskin

 

 

Zimtstern

 

Brother

 

 

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Kontakt

Bitte wenden Sie sich an:

DSA Mario David
Waltersdorferstraße 32
2500 Baden
 

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Standorte

JUGENDTREFF/ANLAUFSTELLE BADEN
(Waltersdorferstr. 32 | 2500 Baden)

JUGENDTREFF/ANLAUFSTELLE EBREICHSDORF
(Wienerstr. 3 | 2483 Ebreichsdorf)

JUGENDTREFF/ANLAUFSTELLE POTTENDORF
(Hauptstrasse 9 | 2486 Pottendorf)

JUGENDTREFF/ANLAUFSTELLE SOLLENAU
(Hauptplatz | 2601 Sollenau)

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Links

Website Mobile Jugendarbeit

Facebook-Seite

Netlog-Seite

Myspace-Seite

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Praktikum

Für einen Praktikumsplatz, als auch für ehrenamtliche Mitarbeit schicken sie bitte eine schriftliche Bewerbung und Lebenslauf mit Foto an:

DSA Mario David
Waltersdorferstraße 32
2500 Baden

 

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